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Tolle Touren...

Die letzten Wochen in Bildern:

Auch wenn das Wetter in letzter Zeit nicht immer optimal war, konnte ich sehr viel unternehmen. Touren mit Gästen, Vorträge halten, Felsklettern und auch einige Tage Ferien waren dabei. 
Als Highlight gelang mir am 15.Mai die Rissroute "the Doors" in Cadarese, Italien. Nachdem alle Bohrhaken entfernt worden sind, muss die Route selber abgesichert werden. 35 Meter lange Super- Kletterei.

Gratulation an Michael Kräftner zur Eiger Nordwand! 

Hier sein Bericht:
http://www.strabag-alpinteam.at/?p=9894

30 Jahre hat Michael von diesem Moment geträumt! 

30 Jahre hat Michael von diesem Moment geträumt! 

Kanada, im Land von Grizzly und Eiszapfen

Ich weiss nicht, wie viele Jahre, dass ich jetzt schon eisklettere, jedoch noch nie in Kanada. Im Februar 2016 war es höchste Zeit, dies zu ändern.

Mit meinen Bruder Mario landete ich in Calgary. Das beste Mittel gegen Jetlag sei frische Luft, darum kletterten wir die erste Woche fast ohne Pause durch. Mario und ich waren voll motiviert und kletterten viele grosse Eis- und Mixedrouten. Eine Linie, welche speziell schön war, ist Rainbow Serpent. Der Zustieg durch den gefrorenen Bach war schon die Anreise wert. Über kleine Stufen und dann wieder flach ging’s diese riesen Rutschbahn hoch in einen grossen Kessel. Und da sahen wir DIE Linie. Unten eine grosse Eissäule, dann fadengerade hoch, unglaublich schön. Die Route ist mit WI6 bewertet, das Eis gut und wir waren bald am Ausstieg. Weil ich so viel Spass hatte, sagte ich zu Mario, dass ich diese Linie gerne solo klettern würde. Mario blieb am Ausstieg, ich seilte ab. Unten angekommen, zog ich den Klettergurt aus und kletterte wieder hoch. Oben angekommen, musste ich ja wieder runterklettern, was ich dann auch tat! Es war ein grossartiger Tag.

Der Rückflug von Mario kam schon bald und wir entschieden uns, die Route „Rocket Man“ zu versuchen. Der Zustieg war sehr lang und abenteuerlich, nach ca. 3 Stunden waren wir am Einstieg. Die Kletterei war super, wenn auch nicht immer der beste Fels. Wir kamen aber gut voran und erreichten bald den Ausstieg. Es schien wieder ein super Tag für uns beide zu werden. Leider kam es ganz anders. Beim Abseilen löste sich plötzlich ein Stein und traf Mario am Arm. Wir hofften, dass es nicht all zu schlimm sei, die starken Schmerzen sagten etwas anderes... Wir mussten noch 4 Seillängen im schwierigen Gelände abseilen und dann mit den Skis zum Auto fahren. Es war extrem anspruchsvoll und ich war nur froh, dass Mario so hart im Nehmen ist, denn er fühlte,  dass der Knochen gebrochen war und sich bei Bewegung immer bewegte. Im Spital in Banff war es dann klar, Arm gebrochen. Nach dem Heimflug konnte er gleich operieren und er ist auf dem Weg zur Besserung.

Ich blieb noch bis Ende Februar in Kanada. Für den Rest der Zeit war mein Freund Martin Echser mit dabei. Eine Runde durch die Rocky Mountains mit viel Eis und Mixedklettern war dann die letzte coole Aktion. Leider wurde ich dann krank und verbrachte mehr Zeit im Bett als am Fels und im Eis. Es war eine unglaubliche Zeit, mit vielen schönen, aber natürlich auch weniger angenehmen Momenten. Rückblickend haben wir wieder sehr, sehr viel gelernt...

Nur im Hochsommer zu empfehlen...

Wir hängen am Stand in der Eigernordwand, ein leichter Wind, der Fels steil und kompakt. Der Hacken an der Sache ist, dass es Anfang Februar ist und dementsprechend kalt!

Mein Ziel ist die Route Deep Blue Sea im Winter Rotpunkt zu klettern. Die Schwierigkeit immerhin im unteren neunten Grad. Eine der besten Sportkletterrouten am Eiger. Diese Linie durch den grauen Streifen am Genferpfeiler haben Reto Ruhstaller und Bernt Rathmayer erstbegangen.

Gleich in der ersten Seillänge sei das Erreichen des ersten Bohrhakens nicht so einfach, so Reto. Das war aber kein Problem, denn es hatte so viel Schnee, dass wir direkt beim ersten Hacken losklettern konntenJ

Die ersten Seillängen sind noch nicht so schwer und wir kamen gut vorwärts. Dann kam die erste schwere Seillänge und ich stürzte. Versuchte es ein zweites und drittes Mal, ohne Erfolg. Die kalten Finger, die kleinen Griffe und vor allem die Länge der Seillänge machten mir zu schaffen. Ich konnte meine Hände am Stand gut aufwärmen, diese wurden jedoch von Meter zu Meter immer kälter und ich fühlte einfach nichts mehr. Mein Partner Mario Fullin und ich beschlossen unser Portaledge aufzubauen und eventuell diese Seillänge am nächsten Morgen nochmals zu versuchen. Dieser Plan wurde nach der kalten Nacht jedoch schnell verworfen. Es waren noch viele Seillängen bis zum Ende und ich musste mich noch ordentlich anstrengen, um überhaupt auf den Gipfel zu kommen. Oben waren wir dann überglücklich, diese Route im Winter geklettert zu haben, auch wenn ich es nicht ohne Sturz schaffte.

Mir war bewusst, dass es ein sehr ambitioniertes Ziel ist und die Möglichkeit zu scheitern dementsprechend hoch ist. Dass es dann mit der Rotpunkt Begehung nicht klappte, war dann schon schwierig zu akzeptieren. Und ich suchte nach möglichen Gründen. Klar war es kalt und unangenehm bei Temperaturen deutlich unter der Null- gradgrenze zu klettern. Die Schuld alleine auf die Bedingungen zu schieben, ist nicht mein Ding. Ob ich es wahrhaben wollte oder nicht, ich war einfach zu schlecht! Mir war bewusst, dass wenn mein Kletter-Niveau genug hoch ist, könnte ich an kleinen Griffen meine Hände wieder warm machen, ohne gleich runter zu fallen. Das war dann auch mein Plan für kommenden Winter. Wie in vergangen Jahren war der Hauptfokus aufs Mixedklettern ausgelegt, diesen Winter wollte ich aber zusätzlich mehr Felsklettern, um für die Deep Blue Sea vorbereitet zu sein.

Mit etwas Wetterglück starteten Martin Echser und ich Ende Dezember erneut einen Versuch am Eiger. Die Temperaturen waren ziemlich ideal. Ca. minus 3 Grad! Das Klettertraining machte sich voll bezahlt. Seillänge um Seillänge kletterten wir zum Gipfel. Alles ohne Sturz. Ich war sehr erleichtert, dass es dieses Mal geklappt hat und es zeigte sich einmal mehr, dass man nie aufgeben darf.

Speziell danken möchte ich meinen Sicherungspartnern Mario, Martin und Walter. Es gibt nicht viele Leute, die sich für ein solches Projekt überreden lassen.

 

3 mal "Arnold"

Die letzten zwei Wochen war ich in Schottland. Die Verhältnisse waren nicht gerade ideal. Tauwetter und Sturm. Also "normales" Schottland-Wetter. Die Stimmung und Motivation waren jedoch sehr hoch. Der Grund: Ich war mit beiden, meiner Brüder unterwegs:-) Mario und Matthias. Anfangs war das Wetter noch recht gut und wir konnten einige schöne Touren zusammen klettern. Für Matthias war es das erste Mal Mixed- Klettern. Sein Herz schlägt normalerweise für die Jagd. 
Heute fliege ich nach Kanada, wir hoffen dass es dort wenigstens kalt ist und gutes Eis hat. 
Bis bald
Dani

Tauernwind

Die Route befindet sich ca. 10km NO vom Gross Venediger/ direkte Linie durch die "Freiwände" auf die Hochbirghöhe
Erstbegehung: Mario Walder/ Dani Arnold
Route: Sehr alpine Wand, Lawinengefahr beachten!
#waldermario
 

2h 22`50``

Ich gratuliere Ueli Steck zum neuen Rekord in der Eiger Nordwand.
www.uelisteck.ch

„Nur mit einer selbstkritischen und ehrlichen Analyse...“

Und schon ist es wieder Oktober...

Nach unserer Pakistan-Expedition war es für mich nicht einfach, wieder den Tramp in den Alltag zu finden. Kein Wunder aber auch, denn nach zwei Monaten Bergsteigen, neue Regionen erkunden und mehr oder weniger machen, was man will, pfeift jetzt wieder ein anderer Wind. Das nennt sich vermutlich auch ArbeitJ

Viele sehr schöne Touren mit meinen Gästen konnte ich unternehmen. Letztens war ich bereits wieder im Schnee und Eis! Ich habe wieder einmal gemerkt, wie wichtig mir das ist. Dieser Kontakt mit guten Freunden. Das Tourenziel ist sehr nebensächlich, es geht viel mehr darum meine Gäste wieder zu sehen und zusammen einen schönen Tag in den Bergen zu erleben.

Weiter war ich wieder mehr am Sportklettern. Es ist bekannt, dass man nach einem Sommer mit viel umherlaufen nicht unbedingt mehr Kraft in den Armen hat. Man weiss jedoch auch, dass es sehr schnell wieder besser läuft! Letztens war ich noch in der Supertour von Martin Scheel am Schafberg „Kein Wasser kein Mond“. Leider waren wir voll im Nebel drin. Habe mich umso mehr gefreut, dass ich die Route rotpunkt klettern konnte.

Letzte Woche ist die E.O.F.T. angelaufen. Man sieht mich in nicht alltäglichem Outfit, während dem ich erzähle, was man im normalen Leben in 1Stunde 46 Minuten alles machen kann...

Weitere Infos unter:

http://www.eoft.eu/de/programm/

 

Weiter habe ich nochmals das Filmmaterial vom Eisabbruch in Pakistan angeschaut. Solche Erlebnisse vergisst man nie und die gehen auch nicht so schnell aus dem Kopf. Natürlich berichten wir lieber von schönen Bergabenteuern und Erfolgen, die weniger guten Erlebnisse gehören jedoch genau so dazu. Ich finde es sehr wichtig, offen und ehrlich mit sich selber zu sein. Speziell, wenn ich eine Fehleinschätzung oder einen Fehler gemacht habe.

Denn:
„Nur mit einer selbstkritischen und ehrlichen Analyse eines Negativ-Erlebnisses kann man die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen und besser werden.                                                                         Dani Arnold

 

Pakistan 2015

Eines vorne weg:
Erstbesteigung eines 6000ers. Der Latok1 war zu gefährlich. Riesiges Glück am Latok 3, und Temperaturen im Karakorum wie in der Sahara.

Wir wussten, dass diese Expedition ein grosses Abenteuer werden wird. Bereits die Anreise über den Karakorum-Highway war für mich ein eindrückliches Erlebnis. Trotz der langen Fahrt wurde es nie langweilig. Vor allem die krassen Landschafts- Gegensätze faszinierten mich. Viele karge Hänge, nur Sand und Steine, aber sobald nur ein kleiner Tropfen Wasser floss, verwandelte sich das Grau in sattes Grün und es wirkte wie eine Oase inmitten dieser Schutthaufen.
Die Reise ins Basislager war meist vom Regen und später Schnee begleitet. Dieser Umstand störte jedoch unsere Träger nicht. Diese hatten nur eine kleine Decke dabei und zum Schutz vor dem Regen spannten sie meist eine löchrige Plane über ihre Köpfe.
Nach den 4 Tagen Anmarsch erreichten wir unser Basislager. Wir fanden einen schönen Platz am Rande des Chotoi-Gletschers auf der Moräne. Nach einigen Tagen wurde das Wetter immer besser und wir wussten damals noch nicht, dass uns das schöne Wetter zum Verhängnis werden kann. Die nächsten Wochen gingen mit Akklimatisieren vorbei.
Dann versuchen wir den Latok 3 zu besteigen. Wir hatten einige Tage damit verbracht, alles vorzubereiten. Material zum Berg bringen, einen Teil der Route einrichten und herausfinden wo der beste Weg hochgehen könnte. Dann waren wir bereit für den grossen Versuch. Am ersten Tag kletterten wir bis zum Lager 1. Dort hatten wir unsere Zelte und wir wollten die Nacht dort verbringen. Der Platz war ideal, am Fusse der Wand auf dem flachen Gletscher. Jedoch befand sich weit weg links über uns ein grosser Serac. Wir waren aber alle der Meinung, dass wir unser Lager in genügend grossem Abstand zum Serac errichtet haben. Ein fataler Fehlentscheid! Wir hörten in der Nacht ein lautes Krachen und wenige Sekunden später erreichte uns eine gewaltige Druckwelle. Wir befanden uns im Schlafsack im Zelt, alle haben wir versucht unser Zelt festzuhalten, um nicht wegzufliegen. Glücklicherweise liess der Druck dann nach und wir konnten raus, um zu sehen, was alles passiert war. Zwei Rucksäcke waren weg, darin natürlich alles Klettermaterial und vor allem die Steigeisen und Helm. Das war uns jedoch im Moment recht egal, wir waren einfach sehr froh, dass sonst nichts passiert war. Jedoch waren wir uns einig, dass wir diesen Versuch abbrechen würden. Am Morgen stiegen wir wieder ab, was sich ohne Steigeisen als ziemliches Abenteuer herausstellte. Zum Glück fanden wir rund 500 Meter tiefer beinahe all unser Material wieder, sammelten es zusammen und gingen zurück ins Basislager.
Dieses Ereignis ist jetzt noch tief im Kopf drin. Es gibt keine Ausrede, wir haben diese Situation einfach total falsch eingeschätzt. Zum Glück ist alles gut ausgegangen. Es war ein sehr lehrreiches Erlebnis, das ich bestimmt nie wieder vergessen werde.
Wir suchten natürlich nach Gründen, warum so etwas überhaupt passieren konnte. Ein wichtiger Faktor war die Wärme. Es war so heiss wie schon lange nicht mehr in dieser Region, das heisst: Die Nullgrad-Grenze war lange Zeit über 6500 Meter. Und dies änderte auch nach unserem Versuch am Latok 3 nicht. Darum beschlossen wir, dass es absolut fahrlässig wäre, an den Latok1 zu gehen. Dies war ein schwieriger Entscheid, denn wir waren ja genau für diesen Berg nach Pakistan gereist. Uns schien es aber einfach unvernünftig und zu gefährlich bei den warmen Temperaturen in solch eine Wand einzusteigen.

Zum Glück gibt es im Karakorum noch andere Berge. Gerade über unserem Basislager befand sich ein unbestiegener 6000er. Da man erst ab 6500m eine Bewilligung brauchte, war uns klar, dass wir es versuchen wollen. Und es zahlte sich aus! Am Anfang ein grosses Couloir hoch, dann Eiskletterei und am Schluss noch einen Felsaufschwung von 8 Seillängen und wir waren oben. Wir nannten „unsern“ Berg PANMAH KANGRI. Der eine Gletscher heisst Pangmah und Kangri bedeutet ungefähr Spitz oder Horn.

Es war eine ereignisreiche Expedition mit vielen Höhen und Tiefen. Jetzt freue ich mich auf die Zeit in den Alpen. Diese Berge sind zwar etwas kleiner, aber es gibt auch hier noch viele Möglichkeiten für grosse Abenteuer.

liebe Grüsse Dani

Draussen schwülwarme 30 Grad! Ein Graus für einen Wintermensch!

Der Sommer hat natürlich auch seine schönen Seiten. Gerade in den Bergen. Der Schnee ist am Morgen hart gefroren und es gibt weniger kalte Hände beim Felsklettern.
Vor gut einem Monat war ich am Matterhorn. Die Resonanz war sehr gross. Wie immer nach solchen Dingen ist der Kopf ziemlich leer. Keine Motivation etwas Schweres zu machen. Dieses Muster kenne ich langsam. Mittlerweile geht es schon wieder sehr gut. Ich bin zwar immer noch nicht gerade sehr fit, aber so schlimm ist es auch nicht.
In letzter Zeit war ich oft als Bergführer unterwegs, ich spürte wieder einmal, dass das ein super Ausgleich ist für mich. Was und wo wir zum Bergsteigen gehen ist egal. Jedes Mal, wenn wir zusammen einen Gipfel erreicht haben, war nicht nur mein Gast zufrieden, sondern auch ich. Die Genugtuung jemandem einen Traum zu erfüllen, macht mich sehr glücklich.

Zeit um nach vorne zu schauen:
Ich werde für zwei Monate auf Expedition sein. Ich freue mich natürlich riesig. Auch wenn es hart ist, für so lange Zeit weg von zu Hause und der Familie zu sein, darum geniessen wir die nächsten Tage noch, bevor es dann los geht :-)

Ich wünsche allen einen schönen Sommer und viele tolle Touren in den Bergen.
Gruss Dani

 

Verregneter Sonntag...

Es ist Sonntagmorgen, draussen regnet es, später sind wir noch zum Essen eingeladen. Ein guter Moment, um auf die letzten Wochen zurückzuschauen:
Meine Vortrags-Tournee geht langsam zu Ende. Ein grosser Erfolg und eine unvergessliche Zeit. So viele Menschen hatten Interesse an meinen Abenteuern und Geschichten. Vor allem habe ich "alte Freunde", welche ich schon jahrelang nicht mehr gesehen habe, getroffen. Das war super! Auf dem Weg möchte ich mich bei allen bedanken, welche zu meinen Vorträgen gekommen sind. Es hat mich sehr gefreut.
Ehrlich gesagt, muss ich auch zugeben, dass ich das Ganze ein wenig unterschätzt habe. Zuerst die Zusammenstellung der Bilder, Videos und Geschichten, dann jeden Abend bis spät in die Nacht unterwegs zu sein und vor allem das viele Reden:-) Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie über eine so lange Zeit so viel geredet. Es war schön, jedoch keine Sorge, es wird sich schon wieder ändern!!
Die Zeit zwischendurch konnte ich zum Glück immer wieder gut nutzen um Eisklettern, Skitouren oder Touren mit Gästen zu machen. Gestern war ich noch klettern und es scheint, dass diese Vorträge eher mehr Kraft geben als nehmen:-)
Die Vorbereitung für unsere Expedition im Sommer läuft gut. Wir sind voll motiviert und freuen uns extrem. Und wer weiss, vielleicht geht ja bis im Sommer noch etwas...

Langeweile? Nein!

Was für eine spannende Zeit!
Persönliche Projekte beim Eisklettern oder Felsklettern in der Eiger Nordwand, Film-Produktionen, mit Gästen die Eisfälle raufpickeln und dann am Abend Vorträge in der ganzen Schweiz. Diese Abwechslung ist sehr spannend. Vor allem bin ich sehr froh, dass meine Explora-Tournee gut ankommt. 
Aufgrund des Wetters und den Verhältnissen war in letzter Zeit sehr grosse FLEXIBILITÄT gefragt. Viele Dinge mussten wir kurzfristig ändern, absagen oder in  ganz kurzer Zeit organisieren und durchführen. So macht es sehr viel Spass! Ich finde es grossartig und absolut nicht selbstverständlich, dass Sponsoren, Fotografen, Freunde, Journalisten, Gäste und viele andere solche Flexibilität zeigen. Ich denke in meinem Beruf ist das etwas vom Wichtigsten. Die Geduld zu haben bis etwas passt und dann alles mobilisieren zu können. Dafür möchte ich auch mal DANKE sagen! Ich weiss es sehr zu schätzen. 
Es scheint auch in Zukunft nicht viel planbarer zu sein. Aber ich freue mich extrem auf diese Zeit. 
Ich wünsche allen einen guten Rest des Eis-Winters und liebe Grüsse aus URI.
Dani
 

Projekte 2015


Das Training und die Vorbereitungen für grosse Ziele laufen auf Hochtouren! Details und Infos folgen hoffentlich bald ;-)
Meine EXPLORA-Vortrags-Tournee ist sehr zeitintensiv: Bilder suchen, Videos schneiden usw... Es wird bestimmt sehr spannend!
Trotzdem komme ich viel raus,  auch wenn es nicht immer schönes Wetter ist: ICH LIEBE DAS BERGSTEIGEN!